In einem Buchenwald verhält sich nicht jeder Abschnitt gleich. Hangneigung und Exposition bestimmen, wie viel Feuchtigkeit nach Regen im Boden bleibt und damit auch, wo Pilzfruktifikation am wahrscheinlichsten und am dauerhaftesten ist.
Diese Karte kombiniert den Waldlayer mit hochauflösenden TINItaly-Topografiedaten, sodass du Exposition und Hangneigung direkt über dem Buchenbestand lesen kannst.
So liest du die Ebenen
- Exposition: Nord- und Nordosthänge bekommen weniger direkte Sonne, die Verdunstung ist langsamer und der Boden hält Feuchtigkeit deutlich länger. In apenninischen und voralpinen Buchenwäldern sind das oft die produktivsten Hänge, besonders nach trockenen Phasen.
- Hangneigung: Bereiche mit mäßiger Neigung (10-25°) entwässern langsam und lassen Wasser tiefer einsickern. Steile Hänge (über 30°) verlieren Abflusswasser rasch und verringern die für das Myzel nutzbare Feuchtigkeit.
- Höhenlage: Italienische Buchenwälder liegen hauptsächlich zwischen 900 und 1600 Metern. Darunter folgen Kastanien- und Eichenwälder, darüber in den Alpen Nadelwälder.
Diese drei Parameter gemeinsam zu lesen - Exposition, Hangneigung und Höhenlage - dauert auf der Karte nur wenige Minuten und ist mehr wert als jeder pauschale Tipp zu einer angeblich guten Gegend.
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