Der Apennin bekommt Niederschlag nicht gleichmäßig. Atlantische Wetterlagen benetzen häufiger die tyrrhenische Seite, während die adriatische Seite oft im Regenschatten bleibt. Auf demselben Rücken kann ein Hang doppelt so viel Regen erhalten wie der andere - und genau das verändert die Einschätzung des Waldes.
Diese Karte zeigt ERA5-Niederschlagssummen über der Walddeckung des Apennins. Du kannst den Regen der letzten 24 Stunden, der letzten 7 Tage oder längerer Zeiträume anzeigen und genau sehen, wo die Feuchtigkeit ausgereicht hat und wo der Boden noch trocken ist.
So deutest du die Daten
- Unter 5 mm: leichter Regen, oft nicht genug, um den Unterwuchs unter dichtem Kronendach zu benetzen.
- 10-20 mm: optimale Durchfeuchtung. Wasser dringt in den Boden ein, ohne zu starken Oberflächenabfluss zu erzeugen.
- Über 30 mm in 24 h: Bodensättigung. Kalter und intensiver Regen kann Fruktifikation eher blockieren als fördern.
Nutze den Zeitschieber, um die letzten 7 bis 10 Tage nachzubauen und nicht nur das letzte Ereignis: Der Wald reagiert auf kumulative Feuchtigkeit, nicht auf einen einzelnen Schauer.
Komplette Ansicht
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