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Sardinien

Praktischer Leitfaden zu Pilzen in Sardinien: Steinpilz, Kaiserling und Pfifferling. Wichtige Lebensräume: Supramonte: alte Steineichen- und Korkeichenwälder um Orgosolo und Urzulei und Gennargentu: Relikt-Buchenwälder und Steineichenbestände. Interaktive Waldkarte mit ERA5-Daten.

Hauptsaison Oktober–Januar (Saison, die sich stark vom Festland unterscheidet)
Höhenlage 300–1800m

Sardinien gehört zu den italienischen Regionen, die sich für Pilztouren besonders gut direkt auf der Karte lesen lassen. Die wichtigsten Lebensräume sind Supramonte: alte Steineichen- und Korkeichenwälder um Orgosolo und Urzulei und Gennargentu: Relikt-Buchenwälder und Steineichenbestände. Das Hauptfenster liegt bei Oktober–Januar (Saison, die sich stark vom Festland unterscheidet), mit den verlässlichsten Höhenlagen meist zwischen 300–1800m. Vorrangig beobachten solltest du Steinpilz, Kaiserling und Pfifferling.

Lebensräume und wichtigste Wälder

  • Supramonte: alte Steineichen- und Korkeichenwälder um Orgosolo und Urzulei
  • Gennargentu: Relikt-Buchenwälder und Steineichenbestände
  • Monte Limbara: Steineichenwälder und Kiefernforste
  • Wälder von Burgos und Montes: Steineichenwälder

Arten, die man in Sardinien suchen sollte

Steinpilz

Boletus edulis e specie affini

Steinpilze bevorzugen Nadelwälder (Tanne, Kiefer, Lärche) für B. pinophilus; Laubwälder (Buche, Kastanie) für B. edulis; thermophile Eichenwälder für B. aereus;…

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Kaiserling

Amanita caesarea

Flaumeichenwälder, Zerreichenwälder, Steineichenwälder und Kastanienwälder zwischen 200 und 900 Metern. Saurer, gut durchlässiger Boden.…

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Pfifferling

Cantharellus cibarius

Pfifferlinge bevorzugen Laubwälder — Eiche, Buche, Birke, Kastanie — mit mäßig saurem Boden und guter Überschirmung. Sie meiden verdichtete Böden und Staunässe.…

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Häufige Fragen zu Pilzen in Sardinien

Wann ist Pilzsaison in Sardinien?
Das erste relevante Zeitfenster in Sardinien ist Oktober–Januar (Saison, die sich stark vom Festland unterscheidet). Prüfe zuerst den jüngsten Niederschlag und konzentriere dich dann auf Höhenlagen und Waldgürtel, die Feuchtigkeit länger halten.
Wo sollte man auf der Karte in Sardinien beginnen?
Beginne mit Supramonte: alte Steineichen- und Korkeichenwälder um Orgosolo und Urzulei und Gennargentu: Relikt-Buchenwälder und Steineichenbestände. Das sind die am leichtesten lesbaren Lebensräume auf der Waldkarte und meist der schnellste Weg, das Suchgebiet einzugrenzen.
Welche Arten sind in Sardinien die besten Signalarten?
Die nützlichsten Arten zur Orientierung sind hier Steinpilz, Kaiserling und Pfifferling. Kombiniere die Artenführer mit der Waldschicht, um von allgemeiner Suche zu einem konkreten Plan zu kommen.